Blog-Serie: Fünf freundliche Fragen an…Frank Bärmann

Ich bin immer auf der Suche nach guter Fachliteratur, die verständlich, übersichtlich und alltagstauglich ist. Unter anderem ist mir Frank Bärmann mit seinem Blog aufgefallen und seinen beiden Büchern zu XING und Social Media im Personalmanagement.

Um das letztgenannte Buch geht es hier. Ich freue mich, dass er Zeit gefunden hat, die folgenden fünf Fragen für mein Blog zu beantworten.

Forsetzung der Blogserie mit Frank Bärmann

Bärmann_PortraitBuch_PersonalSein Buch: Social Media im Personalmanagement
Facebook, Xing, Blogs, Mobile Recruiting und Co. erfolgreich einsetzen
mitp Business Verlag, September 2012
280 Seiten, broschiert – 39,95 €

 

1.Frage: Warum haben Sie dieses Buch geschrieben?
Ehrlich gesagt war es ein großer Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben. Ausschlaggebend für dieses Buch war aber, dass ich dringend eine Experten-Reputation im Bereich „Social Media im Personalbereich“ benötigte. Ich hatte das Wissen, aber keine Referenzen, sprich Kundenprojekte, die ich nennen durfte. Von daher war und ist das Buch ein exzellenter Türöffner.

2.Frage: Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
Reiner Zufall. Ich habe im Jahr 2011 auf der dmexco in Köln den Stand des Verlages besucht und dort total zufällig mit einer Lektorin sprechen können, die meine Idee sofort aufnahm.

3.Frage: Wie vermarkten Sie selbst das Buch?
Zu Beginn hat es eine Pressemeldung an die Fachpresse gegeben, dort wurden einige Rezensionen veröffentlicht. Zudem mach eich viel persönliches Networking, z.B. vereinbare ich immer wider Gastbeiträge bei anderen Bloggern. In meinem und anderen Blogs biete ich Gewinnspiele an, starte hin und wieder Aktionen bei Twitter und Facebook. Bei einem Blog wurde ich zum Video-Interview eingeladen. Und ich nehme immer Exemplare zu meinen Seminaren und Schulungen mit. Die Hauptvermarktung übernimmt der Verlag.

4.Frage: Welche Marketingmaßnahme hat a) sehr gut und b) überhaupt nicht funktioniert?
Schwer zu sagen. Die persönliche Ansprache der Redaktionen hat viele Rezensionen gebracht, das war sehr gut. Gastartikel haben auch funktioniert. Ich denke, dass die Aktionen bei Twitter und Facebook eher wenig gebracht haben.

5.Frage: Welcher ist Ihr Lieblingssatz im Buch?
„So bezeichneten mehr als die Hälfte der Befragten (58%) im Cisco Connected World Technology Report 2011 ein mobiles Endgerät als die wichtigste Technologie in ihrem Leben. Im Gegensatz dazu lage der Fernseher bei gerade einmal acht Prozent. Der Stellenwert dieser Geräte spiegelt sich auch darin wider, dass 50% lieber ihre Geldbörse verlieren würden als ihr Mobile Device.“

Mein Fazit:
Danke Frank Bärmann für die interessanten Einblicke. In der Tat ist ein Buch ein effektives Instrument um einen Expertenstatus aufzubauen und mit seinem Fachwissen zu überzeugen.

Nächster Autor: Kerstin Hoffmann mit Ihrem Bestseller „Prinzip kostenlos“

XING effektiv nutzen – Kampf den Karteileichen

Xing_logoWenn ich mit meinen Kunden Ihr XING Profil bespreche, geht es natürlich um die prägnante und überzeugende Darstellung im Profil und Portfolio, um ein anständiges Foto und das doch so oft missachtete Impressum. Erfahrungsgemäß kann man jedes XING Profil optimieren und das machen wir dann auch.

Aber was ist mit den Kontakten, die schon auf XING bestehen? Warum wird dieses unglaubliche Potential nicht effektiv genutzt? Warum häuft man nur Kontakte an und glaubt damit schon das Prinzip des Netzwerkens angewandt zu haben? Was kann man tun um den Überblick zu behalten und XING so einzusetzen wie es gedacht ist – als Netzwerk-Plattform für Geschäftsleute?

Hier meine Tipps, damit das mit dem XING-Ding besser klappt:

1.XING-Tipp: Kategorien

Alle Kontakte bekommen (bei mir) mehrere Schlagwörter (Kategorien) direkt bei der Kontaktaufnahme. Das sind die kleinen Felder unter der Kontaktbestätigung oder direkt beim Kontakt im Aufklappmenü „Meine Notizen zu xx xx“.

Praxisbeispiele: Jemand fragt mich nach einer Empfehlung für einen Fotografen! Ich gebe „Fotograf“ bei meiner Kontaktliste ein. Mit einem Klick kann ich auswählen.

Oder ich habe noch einen freien Termin zwischen zwei Terminen in Krefeld und überlege, mit wem ich mal wieder einen Kaffee trinken könnte. Ich gebe „Krefeld“ ein und schon ist die Kaffeelücke gefüllt.

2.XING-Tipp: Prüfen

Immer wenn ich bestimmte Produkte/Dienstleistungen an den Mann bringen möchte (z.B. Beratungen, Vorträge, Workshops), prüfe ich gezielt jeden (!) Kontakt, inwieweit er für mich nützlich sein könnte. Ja, ich gehe die Kontaktliste durch und nehme mir ein paar Sekunden Zeit für jeden Kontakt!

Ich frage mich, ist dieser Kontakt

a) ein Multiplikator,IMG_7988
b) ein Lieferant,
c) ein potentieller Kunde,
d) ein Netzwerkpartner,
e) oder eine Zumutung (oder ähnliches)?

 

Bei a) bis d) sollte sich aus der Zuordnung eine Handlung ergeben. Kontakte aus der e) Klassifizierung können ohne schlechtes Gewissen gelöscht werden. Ja, das kann man machen! Denn XING soll dazu beitragen, Geschäft zu generieren und man kann sich seine XING Kontakte aussuchen. Bringt mir ein Kontakt nichts, kenne ihn nicht oder es gibt keinerlei Interessenüberschneidungen, trenne ich mich von ihm.

3.XING-Tipp: Events meiner Kontakte

Ich schaue mir regelmäßig an, welche Events meine Kontakte besuchen. Das sehe ich bei Events/Übrsicht und dann auf den dritten Reiter „Events Ihrer Kontakte“ klicken. Ich habe hier schon so manch gute Veranstaltung entdeckt und konnte gezielt ins Gespräch kommen.

Und? Wie viele Karteileichen habt ihr bei XING?

Habt ihr auch Tipps, wie man die bestehenden Kontakte wirklich nutzen kann? Was habt ihr für Erfahrungen mit XING und bekommt ihr auch immer wieder diese vorgenerierten Anfragen „ich finde Ihr Profil interessant, würde Sie in mein Netzwerk aufnehmen, damit wir uns besser austauschen können“ (oder so ähnlich)? Freu mich über Kommentare und Meinungen.

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